Kinder und Haustiere…das ewige Leid.

“Ja oder Nein”

Irgendwann kommt man im Leben an dem Punkt, wo das Kind einen  fragt:” Mama, Papa kann ich ein Haustier bekommen?”. Eigentlich möchte man diese Frage gar nicht hören. Egal ob die Kleinen sich ein Hund, Katze, Meerschweinchen oder Hase wünschen, sind meine ersten Gedanken gewesen… Das klingt nach Arbeit… viel Arbeit….

Das Erste, was man meistens ausprobiert ist, dem Kind zu erklären, dass so ein Haustier viel Arbeit macht. Man muss es füttern, Bürsten, mit ihm spazieren gehen, egal ob es kalt, warm ist oder regnet. Und das Tier kann natürlich auch mal krank werden. Die natürlich wenigere schöne Arbeit bei Katzen ist, das Katzenklo jeden Tag sauber zu machen. Die meisten Antworten des Kindes sind: “Das weiß ich und ich kümmere mich um das Tier, ich mache diese Aufgaben jeden Tag, das verspreche ich euch.” Jeder von uns weiß, haha mal sehen wie Lange….  Wir haben es über 2 Jahre lang geschafft, es unsere Tochter auszureden. Aber irgendwann kamen wir an dem Punkt, wo wir uns überreden lassen haben…ob das nur gut geht?

Unsere Tochter wollte unbedingt eine Katze haben. Weil wir eine Wohnung besitzen und die Katze nicht unbedingt auf die Straße lassen wollten, haben wir uns für 2 Katzen entschieden, wegen der artgerechten Haltung. Nach mehreren Besuchen in verschieden Tierheimen in der Umgebung, sind wir dann fündig geworden. Nun war unsere Tochter Mami von 2 kleinen süßen Baby Kätzchen. In den ersten 2 Wochen lief alles relativ problemlos.. Sie hat die Katzen gefüttert, die Katzentoiletten sauber gemacht und mit den Katzen gespielt. Aber im Laufe der Zeit ließ das natürlich, wie erwartet, rasch nach. Es fing an, dass man sie ständig erinnern musste, die Katzen zu füttern bzw. die Katzentoilette sauber zu machen. Selbst wenn die Katze dasteht und mau mau macht, keine Reaktion, dass die Katze eventuell hunger hat….

Wenn man dann das Kind daran erinnert, was es eines Tages zu einem gesagt hat… “Das weiß ich und ich kümmere mich um das Tier, ich mache diese Aufgaben jeden Tag, das verspreche ich euch.” Wollen sie das gar nicht hören.  Zum Schluss steht man dann doch wieder da und muss alles selber machen. Weil man genervt ist, dass das Kind immer wider an seine Aufgaben zu erinnern und die ständigen Diskussionen darüber: “Muss ich dass schon wieder machen” aus dem Weg zu gehen. Wahrscheinlich nicht der richtige Weg, aber manchmal muss man einfach mal durchzuatmen und sich nicht aufregen, weil man das als mehrfach Mama ja sowieso schon oft genug macht.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, dann würde ich mich über eure Kommentare sehr freuen 🙂

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